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Die sogennante Figur • Clément Ecke studiert Mediendesign an der RFH Köln, in seinen Freien Arbeiten beschäftigt er sich besonders mit Illustration und Zeichnung. Exklusiv für die Weltgast Edition setzt sich Clément Ecke erstmals mit Malerei auseinander. Der Bilderzyklus besteht aus sieben Werken in Öl auf Leinwand, sie zeigen verschiedene Studien zu Körpern und Bewegung. • Text: Julian Eckstein

Clément Ecke studiert Mediendesign an der RFH Köln, in seinen Freien Arbeiten beschäftigt er sich besonders mit Illustration und Zeichnung. Exklusiv für die Weltgast Edition setzt sich Clément Ecke erstmals mit Malerei auseinander. Der Bilderzyklus besteht aus sieben Werken in Öl auf Leinwand, sie zeigen verschiedene Studien zu Körpern und Bewegung.

Es lassen sich die Verbindung zu Eckes Zeichnerischem Stil erkennen, aber auch Ausformungen die neues zu Tage fördern, unter anderem bedingt durch die Nutzung eines neuen Mediums. Eine klare Linienführung ist wichtig, ob auf Leinwand oder Papier, sie darf gerne auch im durcheinander endend, aber klar und einfach, nicht verschnörkelt, nicht entrückt, sondern deutlich!

„Der Prozess bringt die Idee“ meint Ecke, und nachvollziehbar ist so auch der Unterschied zwischen Zeichnung und Gemälde. Beim einen die schwarze Linie auf weißem Grund, eine klare Gestaltung die als Konstruktivistische Idee zu verstehen ist und fast wie zufällig in ihrer Ganzheit eine Körperfigur schafft. Bei den Ölgemälden hingegen eine Figur die Plastisch erkennbar ist, eine Dekonstruktion des Körpers, welche sich mit der umgebenden Fläche auseinanderzusetzen scheint. Der Bildraum wird hierbei zur Heimat der Idee, dies macht das Gemälde auf eine gewisse Weise Humaner, organischer als die Zeichnung.

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Clément Ecke hat einen eigenen Stil, man begreift ihn und man erkennt ihn. Die sieben Arbeiten sind die ersten in diesem Medium, sie zeigen einen Weg für den Künstler. Er wird mehr malen, sich weiterentwickeln. Der Stil, die Linie, sie sind bereits da. Das hat nichts mit Anatomischen Studien zu tun, Ecke ist fasziniert vom Menschen und der Dynamik des Körpers. Er lässt sich vom Prozess leiten, der Prozess bringt die Ideen und damit auch den Spaß am Scheitern. Gelernt hat Clément Ecke beim Sprühen. Bei Streetart gibt es keine Regeln, keine Lehrer, kein richtig oder falsch, nur die Erfahrung. Darüber hinaus kommt eine gehörige Portion Humor in den Bildern, der wohl in einer Klassischen Malerei-Studie fehlen dürfte.

Es gilt Vorsicht zu bewahren, wenn man sich bei der Betrachtung von Clems Bildern zu Vergleichen hinreißen lässt. Von Picasso zu Keith Herring, oder zu Willi Baumeisters Abstraktionen fallen einem da Assoziationen ein. Der Vergleich speist sich aber nicht aus der Ähnlichkeit der Bilder mit den, wohl bekannten Beispielen, sondern durch einen erkennbaren eigenen Stil den der 21-jährige unter Beweis stellt.

Clément Ecke arbeitet, gerne und viel. Er betrachtet seine Arbeit recht nüchtern, wenn er sagt: „Hört zu Freunde, ich male einfach ein Bild und mache danach das nächste.“ Die Aussage sollte nicht auf die Qualität der Werke bezogen werden, sondern auf die immer weiter entwickelnde Idee und Stil des jungen Mannes. Der Künstler findet auf Instagram statt, da wird dann auch klar, dass er Illustrator, Designer und Maler ist. Drucke auf T-Shirts sind genauso valide Ausdrucksform für ihn wie Zeichnung oder Öl auf Leinwand.

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